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Auf dieser Seite findest du Tipps zu Homepages und Büchern etc., die ich empfehlen möchte, weil sie mich auf die eine oder andere Weise beim Schreiben beeinflusst haben, sei es von technischer Seite oder als Inspirationsquelle. Durch einen Klick auf den Titel gelangst du direkt zum vorgestellten Inhalt.


Die SchreibDilletanten - Podcast für Romanautoren Marcus Johanus und Axel Hollmann präsentieren regelmäßig Beiträge in ihrem Video-Podcast und besprechen dabei sämtliche Themen, die Nachwuchsautoren interessieren könnten. Da beide selbst nebenberuflich Autoren sind und inzwischen auch beide veröffentlicht haben, finden sich hier interessante Diskussionen zu Themen wie Plotten, Selfpublishing, Figuren-Entwicklung oder Schreibblockaden usw.

Andreas Eschbach - Übers Schreiben Andreas Eschbach, einer der erfolgreichsten gegenwärtigen deutschen Autoren, (u.a. "Das Jesus Video") gibt auf seiner Homepage wertvolle Hinweise zum Verfassen eines Romans. Dazu hat er aus vielen Quellen die besten Tipps zusammengefasst, sodass man sich durch den Besuch seiner Seite das Lesen von viel Redundantem spart. Besonders empfehlenswert finde ich seine 10-Punkte-Text-ÜV!

Die Self-Publisher-Bibel Matthias Matting, u.a. Wissenschafts-Journalist beim FOCUS , gibt hier einen guten Überblick über sämtliche Themen, die einen als Self-Publisher interessieren (sollten). Aufgrund seiner Empfehlung habe ich mir das ebook-Layout-Programm Jutoh zugelegt, zu dem er auch eine leicht verständliche Einführung auf der Seite gibt.

Der Schnipsel Der Schnipsel ist das studentische Underground-Literaturmagazin aus Kiel. Ich hatte die Ehre, schon in mehreren Ausgaben vertreten zu sein und auch auf den legendären Schnipsel-Abenden zu lesen. Für all diejenigen unter euch, die aus Kiel und Umland kommen, ein Must-Have!

R² gedanken-streaming to go In meinen Blog landen von Zeit zu Zeit Kurzgeschichten oder Mini-Poesie - eben "Gedanken-Streaming to go" (leicht, kostengünstig und bekömmlich). Viele Beiträge des Blogs finden sich in gedruckter Form im Schnipsel-Magazin.

James N. Frey: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt Die Bücher von James N. Frey zählen zu den "Klassikern" der schriftstellerischen Autodidaktik-Literatur. Ich habe Teil 1 und 2 jeweils innerhalb weniger Stunden gelesen, was einerseits daran liegt, dass die Bücher relativ kurz sind (ohne aber das Wesentliche auszulassen), andererseits aber auch ansprechend aufgemacht und geschrieben. Auf unterhaltsame Art bekommt man in kurzer Zeit viele Techniken vermittelt, um seinen Schreibstil zu verbessern. Auf Deutsch erschienen im Emons Verlag.

Elizabeth George: Wort für Wort. oder die Kunst ein gutes Buch zu schreiben Genau wie Frey schafft es Elizabeth George in ihrem Autorenratgeber, viele relevante Techniken und Tipps zusammenzufassen und unterhaltsam darzustellen. Mit 352 Seiten ist Wort für Wort jedoch wesentlich länger als Freys Werke und dementsprechend an einigen Stellen auch detaillierter. Obwohl ich mit Elizabeth George als Autorin nichts anfangen kann, ist ihr die Darstellung ihres Handwerks rundum gelungen. Auf Deutsch erschienen im Goldmann-Verlag (Random House/Bertelsmann)

Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter Der Klassiker von Astrid Lindgren stellt eine perfekte Symbiose aus Elementen von Abenteuer, Fantasy und nordeuropäischer Mythologie dar. Während des Schreibens vom Ariowist hatte ich schon relativ früh die Vorstellung von einem Cover, das dem von Ilon Wikland stilistisch ähneln sollte. Wer die Verfilmung von Tage Danielsson schon lange nicht mehr (oder gar noch nie) gesehen hat: ein absoluter Geheimtipp und meiner Meinung nach der beste Fantasyfilm überhaupt. Das Buch erschien auf Deutsch im Oetinger-Verlag.

Otfried Preußler: Die Abenteuer des starken Wanja Genau wie Astrid Lindgren ist es Otfried Preußler gelungen, Elemente aus der ursprünglichen europäischen Mythologie zu übernehmen und als modernes Abenteuer neu zusammenzusetzen, sodass er mit dem Starken Wanja eine Geschichte geschaffen hat, die sich - genau wie Ronja Räubertochter vorallem durch die Eigenständigkeit der Romanwelt, ihrer Figuren und der Atmosphäre auszeichnet. Beide Bücher finde ich deshalb so empfehlenswert, weil sie eine Idee von Fantastik darstellen, wie sie ohne die erfolgreiche Vermarktung von gewissen MMORPGs oder den (meinem Empfinden nach mittelmäßigen) Verfilmungen von J.R.R. Tolkiens (großartigen) Romanen heute noch viel lebendiger sein könnte. Der starke Wanja ist bei Thienemann-Esslinger erschienen.

Sagen und Märchen - Sammlungen von Gundula Hubrich-Messow Man kann wohl im Allgemeinen nichts Neues schreiben. Jeder Autor bedient sich bei irgendwelchen Quellen, die davor schon in ähnlicher Form bestanden haben - die Kunst besteht darin, sie kreativ neu zusammenzusetzen. Das bedeutet, es kommt nicht unbedingt darauf an, was ich erzähle, sondern wie ich es erzähle. Insbesondere im Bereich von Fantasy-Literatur spielt diese Tatsache eine bedeutsame Rolle, weil das Kopieren fremder Welten uns schneller auffällt als das "Wiederverwerten" der realen Welt. Es fällt schwer, nach Tolkien noch etwas Neues im Bereich der Fantastik zu erschaffen. Ich habe Der Herr der Ringe erstmals während des Überarbeitens vom Ariowist gelesen - und hatte trotzdem schon vieles daraus übernommen, ganz einfach deshalb, weil sich die Autoren "typischer" High-Fantasy-Welten seit Tolkien bei ihm bedienen und Tolkien sich wiederum großzügig bei der europäischen Mythologie bedient hat. Um trotzdem eine Autonomie für sein Werk zu schaffen, so wie es in den beiden vorgestellten Büchern von Lindgren und Preußler realisiert wurde, ist mein Motto: Ad fontes! Um einen leicht zugänglichen Bezug zur deutschen Mythologie zu bekommen, empfehle ich die Sammlungen von lokalen Sagen und Märchen von Gundula Hubrich-Messow, erschienen in der Verlagsgruppe Husum. Ich habe vor allem von den Büchern profitiert, welche die Sagen und Märchen aus Schleswig-Holstein zusammenfassen, da es einen ganz besonderen Reiz hat, diese ursprüngliche Form von "Fantasy" an den Handlungsorten vor der eigenen Haustür zu erleben.

Nancy Arrowsmith: Die Welt der Naturgeister Dieser(durchaus ironisch gemeinte) Führer durch sämtliche Gattungen europäischer Naturgeister hat sich für mich als großartiger Fundus für Fantasy-Figuren bewiesen. Wer also mit dem Gedanken spielt, einmal Gestalten auftreten zu lassen, die ausnahmsweise nicht verdächtig an Tolkiens Orks und Elben erinnern, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Sehr interessant ist auch das Vorwort, in dem Arrowsmith erläutert, dass "Elb" grundsätzlich die Bezeichnung für sämtliche Naturgeister ist und nichts mit der reduzierten Version zu tun hat, die uns heute geläufiger ist. Alle Naturgeister zur Gattung der "Elben" zu zählen, wie es der etymologische Urpsprung nahelegt, habe ich dank dieses Buches auch im Ariowist verfolgt. Die Welt der Naturgeister erschien auf Deutsch im Goldmann-Verlag, ist jedoch derzeit (meines Wissens nach) nur noch gebraucht zu finden.

Gothic (PC-Rollenspiel-Reihe)) Darf man PC-Spiele als seriöse Inspirationsquelle nennen? Ich denke, wenn sie qualitativ hochwertig sind, definitiv! Die Gothic-Reihe vom deutschen Entwickler Piranha Bytes ist das atmosphärisch wohl beste Fantasy-Rollenspiel, das bisher für PC oder Konsole entwickelt wurde. Die Welt des namenlosen Helden ist düster und bedrohlich, die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und ihre Dialoge voll schwarzen Humors und die Geschichte ein High-Fantasy-Erlebnis par excellence. Im Gegensatz zu der Schwemme von herzlosen Hack&Slay-Titeln (die sich zuweilen auch als Rollenspiel tarnen) hat Gothic im Videospielbereich das geschafft, was den oben genannten Autoren im Sektor Jugendbuch gelungen ist: eine "Autonomie" als hochwertiges Fantasy-Werk. Ganz besonders zu empfehlen: Gothic I und Gothic II - Die Nacht des Raben. Wer Gothic gespielt hat, wird im Ariowist womöglich Vertrautes wiederentdecken.



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